Immobilien-Firma enttarnt: Ein Hai namens Gabriel

Immobilien-Firma enttarnt

Neuer Kandidat für jedes Enteignungen: Welcher bislang unbe­kannte britische Immobilienriese Gabriel International verfügt offenbar 3.000 Wohnungen in Spreeathen.

Gentrifizierung in Berlin: Ein Haifisch schwimmt durch ein dunkles Gewässer und sieht dabei im Halbschatten doch etwas gruselig aus

Neues Raubtier jener Geschlecht öffentlichkeitsscheuer Großvermieter entdeckt: Gabriel International Foto: Laura College/Unsplash

BERLIN taz | Neue Raubtierart im Berliner Haifischbecken entdeckt: Nachdem Informationen jener taz liegt ein weiteres Immobilienunternehmen hoch jener Enteignungsgrenze von 3.000 Wohnungen. Sein Name: Gabriel International. Recherchen jener taz gegenzeichnen Hinweise eines Mieters, jener nachdem missbräuchlicher Realität und fragwürdigen Vertragskonditionen seiner Hausverwaltung Stadthaus hinterherforschte und schließlich im englischen Handelsregister Belege für jedes dessen umfassenden Immobilienbesitz von 300 Häusern in Spreeathen gefunden hat.

Die aktuellen Geschäftsberichte dreier offenkundig zusammenhängender Unternehmen liegen jener taz vor. Sie tragen leer „Gabriel International“ im Namen, firmieren unter derselben Schreiben in London und handeln mit denselben Geschäftsführer:non…. Laut Dokumenten aus dem englischen Handelsregister beträgt jener Gesamtwert jener Häuser kurz eine Mrd. Euro – welches vereinen erheblichen Kraft uff den Berliner Immobilienmarkt nahelegen würde. Welcher operative Siegespreis im Jahr 2018 betrug laut Geschäftsberichten hoch 10 Mio. Euro und ergibt sich aus Prostitution- und Wohnungsvermietungen in Spreeathen.

Für vorsichtiger Schätzung könnte man davon zu Ende gehen, dass Gabriel International mindestens 3.000 Wohnungen in Spreeathen verfügt, vermutlich sogar mehr. Dasjenige ergibt sich aus den jener taz vorliegenden Grundschuldeintragungen zur Kreditaufnahme von Gabriel International. In den Dokumenten aus den Jahren 2016 solange bis 2019 finden sich Auszüge von und nicht öffentlichen Grundbucheintragungen: Dort tauchen rund 300 Berliner Ballen Adressen wie Eigentum von Gabriel International uff. Die Immobilien liegen in aller Regel in Gegenden mit Mehrfamilienhäusern. Geht man von zehn Wohnungen pro Schreiben aus, landet man c/o 3.000 Wohnungen – wodurch die meisten Mehrfamilienhäuser offensichtlich mehr Wohnungen vorlegen.

Damit läge dasjenige Unternehmen hoch jener Grenze des mietenpolitischen Volksbegehrens Deutsche Wohnen und Co. enteignen. Dasjenige fordert nachdem Mietsteigerungen und Verdrängungsprozessen die Vergesellschaftung von großen Wohnungsunternehmen. Dasjenige Bevorstehen jener Initiative hat die erste Hürde uff dem Weg zum Volksentscheid mit 77.000 Unterschriften souverän genom­men und liegt zur Rechtsprüfung c/o jener Innenverwaltung. Bisher kommen neben Berlins größtem Vermieter, jener Deutschen Wohnen, neun weitere Unternehmen hoch jener im Begehren formulierten Grenze von 3.000 Wohnungen.

Für jedes Fraud berüchtigt

Nicht unwahrscheinlich ist, dass viele Berliner Ballen:non… Gabriel International schon unter anderem Namen Kontakt haben gelernt nach sich ziehen: Um die Hausverwaltung des Eigentümers kümmert sich die als rein profitorientierte vermieterberüchtigte Stadthaus Verwaltungsgesellschaft mbH. Hinweise uff den richtigen Eigentümer finden sich erst uff Kautionsbelegen des Hausverwalters. Ein entsprechendes Standardformular liegt jener taz vor. Dort tritt wie Eigentümer Gabriel International uff.

Neben… die für jedes Fraud berüchtigte Hausverwaltung GMRE (Gabriel Management GmbH) ist in Stadthaus aufgegangen: Im Handelsregister war für jedes GMRE zuletzt wie einziger vollberechtigter Prokurist ein Peter-Dany Atieh eingetragen – jener ist laut Handelsregisterauszug ebenfalls alleiniger Geschäftsführer von Stadthaus. Neben… tritt Atieh wie Prokurist und Geschäftsführer für jedes drei Firmen für jedes Handwerker- und Hausmeistertätigkeiten uff. Die Gesamtheit sie Firmen teilen sich zudem eine Schreiben: die Franklinstraße 28/29 in Charlottenburg.

Durch eine mögliche Umbenennung von GMRE in Stadthaus nach sich ziehen die Probleme von Mieter:innen nicht nachgelassen, wie gleichermaßen erschreckend schlechte Google-Bewertungen nahelegen. Tenor: hohe Staffelmiete, fragwürdige Mietverträge, schlechte solange bis keine Instandhaltungen und Reparaturen sowie zu hohe Betriebskostenabrechnungen.

Während GMRE selbst 2008 noch angegeben hat, 3.000 Wohnungen in Spreeathen zu verwalten, dürfte die Menge jener verwalteten Wohnungen seitdem damit nicht ohne Rest durch zwei teilbar gesunken sein. Nunmehrig hat Stadthaus 64 Angebote uff dem Wohnungsportal Immoscout gelistet. Die Adressen finden sich gleichermaßen uff den Listen im englischen Handelsregister – sie dürften damit unverändert und up to date sein. Zum Verkauf bietet Stadthaus uff seiner Website derzeit keine Immobilien an. Schriftliche und telefonische Anfragen an Stadthaus zum Umfang des Immobilienbestands blieben unbeantwortet.

Welcher Sachverhalt zeigt, wie intransparent und wildwüchsig jener Berliner Ballen Wohnungsmarkt ist. Welche Firmen gleichsam wie viele Wohnungen besitzen, kaufen oder mit Flächen spekulieren, ist unklar. Grundbucheinträge sind persönlich und können derbei sogar in die Irre münden. Wenige Firmen gründen etwa für jedes wenige Häuser eine eigene GmbH, um die Zusammengehörigkeit größerer Bestände zu verschleiern und Grunderwerbsteuern zu sparen.

Neben… jener Senat weiß nicht genau, wem gleichsam die Häuser in Besitz sein von, in denen leer wohnen. So ploppte vor eineinhalb Jahren etwa plötzlich jener Großvermieter Pears Weltweit uff, nachdem das Kneipenkollektiv Syndikat nachdem einem gekündigten Mietvertrag uff jener Suche nachdem ihrem wahren Eigentümer ein kompliziertes Immobilien- und Firmengeflecht mit Sine tempore uff den Jungferninseln und Eigentümern in Großbritannien enttarnte. Gabriel International ist nun jener nächste Player, jener durch vereinen engagierten Mieter enttarnt wird.

Dasjenige Volksbegehren Deutschen Wohnen und Cobalt vergesellschaften fordert somit mehr Transparenz für jedes Landbesitz. Sprecherin Susanna Raab sagt: „Dasjenige bisherige Grundbuchsystem ist unzureichend und intransparent. Wir erfordern endlich ein öffentliches Kataster, in dem verzeichnet ist, wem die Häuser und Grundstücke in Besitz sein von.“ So entstünde gleichermaßen eine Übersicht, welche Bestände vergesellschaftet werden würden. Welcher Mieter, jener die taz uff Gabriel International hinwies, sagt: „Ab heute heißt es gleichermaßen: Gabriel International vergesellschaften!“

— to taz.de

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