Inhaltsleere Floskeln: Wenn Immobilien-Exposé zu viel verspricht

Wer eine Immobilie kauft, darf nicht jede Vorbringen des Verkäufers zu Händen bare Münze nehmen. Denn manche Beschreibungen eignen simpel welcher Werbung. Ansprüche lassen sich daraus nicht immer generalisieren.

Käufer von Immobilien die Erlaubnis haben sich nicht von schillernden Beschreibungen in Angeboten trügen lassen. Denn nicht jede Erläuterung kann qua Beschaffenheitsgarantie verstanden werden.

Dies zeigt ein Urteil des Oberlandesgerichts Elbflorenz (Az.: 4 U 2183/19), wie die Zeitschrift “NJW-Spezial” (Heft 9, 2020) berichtet.

Haus war stark sanierungsbedürftig

In dem verhandelten Kernpunkt hatte ein Verkäufer sein Hausgrundstück verkauft und derbei Sachmängelansprüche unmöglich. Dies Gebäude wurde 1920 gebaut und war im Kaufvertrag qua sanierungsbedürftig beschrieben.

Im Zusammenfassung hieß es wirklich, dies Haus sei “mit wenigen Handgriffen parat, neue Eigentümer zu einschließen”. Nachdem dem Verkauf stellte sich wirklich hervor, dass es nicht nur weniger Handgriffe, sondern einer grundlegenden Sanierung bedurfte. Jener Käufer nahm den Verkäufer von dort hinauf Gewährleistung in Anspruch.

Behaupten sind inhaltsleere Floskeln

Ohne Lorbeeren: Die Daten in dem Zusammenfassung stellten keine Beschaffenheitsgarantie in Hinblick auf des Wohn- und Sanierungszustandes des interndar, befand dies Tribunal. Die Behaupten konnten nicht qua konkrete Zustandsbeschreibung, sondern qua inhaltsleere Redeblume verstanden werden.

Dass dies Gebäude mit wenigen Handgriffen parat sei, neue Eigentümer zu einschließen, sei im Ergebnis gleichfalls richtig. Denn welcher Verkäufer habe dies Objekt solange bis zur Einlieferung bewohnt. Da gleichfalls Tücke hier nicht in Betracht kam, musste welcher Käufer die Sanierungskosten alleinig tragen.

Wesentliche Auskünfte sollen richtig sein

Dies Oberlandesgericht Brandenburg (Az.: 6 U 65/17) hatte in einem anderen Kernpunkt entschlossen, dass die zu Händen den Kaufabschluss wesentlichen Auskünfte wirklich richtig sein sollen. Fehlen dem Vermittler erforderliche Informationen oder ist die Grundlage gegebener Informationen verhalten, muss welcher Vermittler dies offenlegen.

Prinzipiell kann, wer Streitfrage beim Kauf einer Immobilie hat, sich zunächst an den Ombudsmann des Immobilienverbands IVD wenden. Er soll zwischen den Beteiligten schlichten und damit ein Gerichtsverfahren vermeiden. Kommt es derbei zu keiner Problembeseitigung, kann welcher Käufer vor Tribunal möglich sein.

— to www.n-tv.de

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