Raiffeisen-CEO: «Wir bauen das Anlagegeschäft aus» | Unternehmen Finanz

Die Neuorientierung von Raiffeisen unter dem neuen Vorstandsvorsitzender Heinz Huber geht weiter. Schon zum Semester 2019 machte dieser Nachfolger von Patrik Gisel und Pierin Vincenz lichtvoll, dass die Menschenschlag im Zusammenhang dieser Vergabe von Hypotheken zurückhaltender wirken wird. «Die Zeiten sind vorbei, in denen wir zusätzlich die Ergebnis wachsen werden», sagte Huber aus Anlass des FuW Forums «Vision Sparkasse – Vision Finanzplatz Schweiz» am Mittwoch. «Hinsichtlich nach sich ziehen wir unsrige Wachstumsambitionen offensichtlich zurückgenommen.»

Künftiges Wuchs erhofft sich Huber im Anlagegeschäft. «Unsrige Sparkasse steht nicht für jedes Wealth Management und Private Banking», so Huber. «Wir sehen Potenzial, dasjenige auszubauen.» Jener Hauptaugenmerk ist nicht neu. 2012 hatte Raiffeisen Notenstein gekauft, 2015 kam die Privatbank Lanthan Roche dazu. Die Tutorium scheiterte. 2018 verkaufte Raiffeisen Notenstein Lanthan Roche an die Zürcher Privatbank Vontobel (VONN 72.75 -0.75%).

Unterscheiden dürfte sich Hubers Technik in Bezug hinaus die Zielgruppe. Jener Raiffeisen-Chef nannte nicht «Ultra High Net Worth Individuals» qua potenzielle Kunden. «Unser typischer Meldungen hat eine Hypothek im Zusammenhang Raiffeisen, hat sich zusätzlich die Jahre Gewiss wieder ein gewisses freies Vermögen aufgebaut», sagt er. «Hier sind wir positioniert, und hier werden wir investieren.»

Dass Raiffeisen im Hypothekarmarkt hinaus die Pferdefliege tritt, ist nicht ganz ohne Zwang. Die Zinsen sind tief, dieser Immobilienmarkt ist satt. Wachstumszahlen wie in dieser Vergangenheit werden nicht mehr möglich sein. Kompensationsgeschäfte sind gefragt. Zumal starkes Wuchs, wenn, dann meist nur zusätzlich eine Verschiebung des Risikoprofils möglich ist.

— to www.fuw.ch

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