So bekommen Sie Ihre Finanzen in den Griff

Frankfurt an der Oder Fitter, schlanker, wacher – welcher Trend zur Selbstoptimierung rund um den eigenen Leib ist seit dem Zeitpunkt Jahren ungebrochen. Rund 30 Prozent der Deutschen haben einen Fitnesstracker, welcher die Schritte zählt, verbrannte Kalorien berechnet und teils gleichfalls die Schlafzeiten überwacht.

Ähnliche Hilfen gibt es z. Hd. die persönlichen Kapital. Dasjenige Angebot reicht vom klassischen Haushaltsbuch aufwärts Papier obig Analysetools im Online-Banking welcher Hausbank solange bis hin zu bankunabhängigen Apps, die den Nutzern Sparpotenziale transparent machen und zusammen konkrete Angebote zeugen. Wo die Wege und Risiken welcher Angebote liegen, und welches Nutzer in Sachen Datenschutz beherzigen zu tun sein.

Wie viel Geld habe ich pro Monat zur freien Verfügung? Welches sind die größten Kostenblöcke, und welche Ausgaben wären vermeidbar? Solche Fragen tönen simpel, doch aus dem Stehgreif können sie wohl nur wenige Menschen beantworten. Wichtig ist ein solcher Syllabus längst nicht nur z. Hd. Menschen mit einem kleinen Einkommen. Ebenso z. Hd. Besserverdiener kann sich ein Kassensturz lohnen. Schließlich wusste schon Henry Ford, Gründer des Automobilherstellers Ford: „Reich wird man nicht durch dasjenige, welches man verdient, sondern durch dasjenige, welches man nicht ausgibt.“

Sich intensiv mit den eigenen Kapital zu vereinnahmen kostet viele Menschen irgendwas Überwindung. Constanze Hintze, Geschäftsführerin welcher Finanzberatung und Vermögensverwaltung Svea Kuschel und Kolleginnen in München, rät somit: „Im Voraus man loslegt, sollte man sich ein konkretes Ziel setzen, außerdem versandet solch ein Projekt schnell.“

Manche möchten z. Hd. eine große Reise sparen, sich den Traum von welcher eigenen Immobilie gerecht werden, bestehende Schulden abbauen, die private Altersvorsorge aufstocken, damit sie später keine Abstriche zusammen mit ihrem Lebensstandard zeugen zu tun sein, oder schlicht zusammenführen finanziellen Puffer konstituieren, damit gleichfalls spontane Ausgaben besser zu verkraften sind. Ein Sparziel könne motivieren, so Hintze.

Welcher einfache Teil welcher Übersicht ist z. Hd. die meisten die Einnahmenseite. Hierzu zählen typischerweise Lohn und Gehalt, Einkünfte aus selbstständiger Tätigkeit, Sozialleistungen oder gleichfalls Mieteinnahmen. Im Rahmen den Ausgaben wird es schon schwieriger. Hier bietet sich eine Unterteilung in Fixkosten und variable Wert an. Zu den fixen Wert zählen insbesondere Ausgaben fürs Wohnen, also die Miete plus Nebenkosten, oder was auch immer rund um die eigene Immobilie, außerdem Versicherungen, Telekommunikation, Mobilität, Kinderbetreuung und Rundfunkgebühren. Zu den variablen Wert in Besitz sein von Ausgaben z. Hd. Lebensmittel, intern, Körperpflege, Gesundheit und Freizeitaktivitäten.

Maßlos detailliert muss die Aufteilung nachher Durchschau von Corina Lechner, Leiterin welcher Schuldnerhilfe Bremen, nicht sein. „Ob man im Supermarkt Pasta oder Grünzeug gekauft hat, spielt z. Hd. die Finanzplanung keine entscheidende Rolle. Viele Menschen sind andererseits überrascht, wie viel Geld sie regelmäßig z. Hd. Käffchen zum Mitnehmen oder belegte Kaisersemmel verteilen“, sagt Lechner. Von dort können im Einsatzfeld Ernährungsweise die Kategorien Lebensmittel, Restaurantbesuche sowie „essen unterwegs“ sinnvoll sein.

Ziel welcher ganzen starke Inanspruchnahme sollte es laut Lechner sein, „dasjenige persönliche schwarze Loch zu finden, in dasjenige unbemerkt Geld verschwindet“. Dasjenige klassische Hilfsmittel zusammen mit dieser Suche ist ein Haushaltsbuch. In welcher schlichten Form ist dasjenige ein Heft mit vielen Tabellen, in die Verbraucher ihre Einnahmen und Ausgaben nachher Kategorien planmäßig eintragen und am Monatsende summieren. In ihrer Beratungsstelle sei die Nachfrage nachher solchen Heften noch immer weithin, berichtet Lechner.

Übersicht per App

In Zeiten welcher Digitalisierung wirken die Hefte doch archaisch und unkomfortabel. Ebenso die Schuldnerberaterin sagt: „Ein Haushaltsbuch zu zur Folge haben macht nur wenigen Menschen Spaß. Wer es zumindest mal zusammenführen Monat durchzieht, verdient schon großen Respekt.“

Verknüpfen größeren Spaßfaktor wollen vielfältige Finanz-Apps z. Hd. dasjenige Smartphone offenstehen, die einfach aufwärts die Bankkonten welcher Nutzer zupacken. Zu den bekanntesten in Besitz sein von Finanzblick, dasjenige vom Software-Unternehmen Buhl betrieben wird, und Numbrs mit Sitz in der Schweiz und Outbank, dasjenige inzwischen zum Vergleichsportal Verivox gehört. Zudem hat die App Finanzguru in den vergangenen zwei Jahren durch die Beteiligungen welcher Deutschen Bank und des Investors Carsten Maschmeyer Bekanntheit erlangt.

Sie die Gesamtheit wurden im Google-Playstore mehr wie 100.000-mal heruntergeladen. Finanzblick selbst spricht von einer „hohen sechsstelligen Nutzerzahl“ und meint damit Personen, die die App mindestens einmal pro Monat nutzen. Outbank spricht von „rund 130.000 monatlich aktiven Nutzern“, Numbrs nennt keine Zahlen, und Finanzguru spricht von einer halben Million Nutzer. Weitere Lieferant mit weniger App-Downloads sind Treefin, mehrheitlich zum Versicherungskonzern Wüstenrot & Württembergische (Wolfram&Wolfram) weidlich, und Zuper.

Zudem sind gleichfalls die Banking-Apps welcher Sparkassen und Volks- und Raiffeisenbanken z. Hd. Kunden verfügbar, die keine Konten zusammen mit diesen Instituten nach sich ziehen. Hiermit stillstehen andererseits nur eingeschränkte Funktionen zur Verfügung. Vor Kurzem gestartet ist zudem Teo, ein Angebot, das von mehreren Sparda-Banken ins Leben gerufen wurde und neben Finanzprodukten gleichfalls Shopping-Gutscheine bietet.

Markröhre welcher Finanz-Apps ist in welcher Regel ein sogenanntes Multibanking-Tool. Nutzer können ihre Konten von unterschiedlichen Banken mit den Apps zusammenbinden und bekommen dann eine Übersicht obig ihre Umsätze. Möglich ist dasjenige dank der EU-Richtlinie PSD2, die solche Kontozugriffe regelt.

Die Apps ordnen die einzelnen Buchungen wie in einem Haushaltsbuch weitgehend selbstständig unterschiedlichen Kategorien zu. Nicht erkannte Buchungen zu tun sein die Nutzer manuell einsortieren. Im Rahmen Finanzblick, Numbrs und Outbank können sie in den Apps gleichfalls Überweisungen betätigen und teils Daueraufträge verwalten. Finanzguru bietet dasjenige noch nicht, laut Cobalt-Gründer Benjamin Michel soll sie Routine andererseits nachsteigen. Ebenso wenige Banken offenstehen in ihren Apps und im Online-Banking bereits Multibanking- und Analyse-Tools. Um darauf basierende Zusatzangebote zu zeugen, kooperieren sie teils mit Fintechs.

Mit dem Komfort welcher selbstständig erfassten Umsätze geht nachher Durchschau von Lechner doch welcher Lerneffekt verloren, den dasjenige manuelle Zur Folge haben eines Haushaltsbuchs hat. „Welcher Sinn besteht darin, dass man sich gewahr mit den Ausgaben beschäftigt. Wenn man die Ergebnisse mit einem Klick sieht, lernt man unterdies nicht viel“, sagt sie. Hinzu kommt: Viele Krauts zahlen noch immer vornehmlich Lokal. Solche Umsätze zu tun sein die Nutzer darob ohnehin separat stapeln – zusammen mit Finanzblick und Outbank können sie in welcher App ergänzt werden.

Ein Kompromiss können Haushaltsbuch-Apps ohne Kontoverknüpfung sein. Hierbei tippen die Nutzer die Gesamtheit Ausgaben ins Smartphone ein. Wer es digital mag, andererseits möglichst am Computer arbeitet, findet gleichfalls dazu entsprechende Software. Eine weitere Übrige ist eine selbst erstellte Tabelle in einem Tabellenkalkulationsprogramm.

Sparpotenziale Hebung

Sind die Einnahmen und Ausgaben übersichtlich erfasst, folgt welcher zweite Schritttempo: Nun gilt es, Sparpotenziale zu Hebung. Nachdem Durchschau von Finanzberaterin Hintze finden sich sie vielerorts im Kleinen. Typischerweise seien unnötige Versicherungsverträge oder überflüssige Abos. Hier lässt sich schnell Rechtsbehelf schaffen. Ebenso hohe Ausgaben z. Hd. Restaurantbesuche lassen sich störungsfrei reduzieren. „Divergent verhält sich dasjenige mit den Wohnkosten, die sich nicht von heute aufwärts morgiger Tag verringern lassen“, sagt Hintze.

Hinsichtlich der in den letzten Jahren massiv gestiegenen Mieten nehmen sie zusammenführen immer größeren Größenverhältnis an den Gesamtausgaben eines Haushaltes ein. „Die Regel, dass z. Hd. die Mieteinnahme höchster ein Drittel des Nettoeinkommens verwendet werden sollte, lässt sich insbesondere in Großstädten heute kaum noch durchhalten. Wie Ultima Ratio lässt sich zusätzliches Sparpotenzial teils nur mit einem Umzug Hebung“, so die Beraterin.

Verknüpfen groben Hinweis dazu, ob man nun vergleichsweise viel oder wenig Geld ausgibt, offenstehen die Referenzbudgets, die der Beratungsdienst Geld und Haushalt der Sparkassen-Finanzgruppe aufwärts seiner Internetseite veröffentlicht. Sie basieren aufwärts Information des Statistischen Bundesamtes und zeigen, wie viel Haushalte je nachher Einkommen und Reihe welcher Personen z. Hd. bestimmte Lebensbereiche verteilen.

Zu den noch immer gültigen Faustregeln gehört laut Hintze, dass Privatleute zusammenführen finanziellen Puffer in Höhe von drei solange bis sechs Netto-Monatsgehältern nach sich ziehen sollten. Welcher ist z. Hd. unvorhergesehene Ausgaben gedacht, wie eine defekte Waschmaschine oder ein kaputtes Kiste. „Selbst rate außerdem dazu, mindestens zehn v. H. des Nettoeinkommens z. Hd. den Vermögensaufbau und die Altersvorsorge anzusparen und breit gestreut am Kapitalmarkt zu investieren. Ebenso die Riester-Rente ist z. Hd. viele Finanzier probat“, sagt Hintze.

Grafik

Ebenso Finanz-Apps offenstehen Unterstützung beim Sparen. Nutzer können damit z. B. Budgets z. Hd. einzelne Ausgabekategorien erstellen. Zudem gedeihen sich Lieferant andererseits mehr und mehr zu Vertragsvermittlern. So können Nutzer obig Numbrs Bankkonten, Kredite und Versicherungspolicen schließen.

Outbank bietet mithilfe des Mutterunternehmens Verivox Strom- und Gasverträge sowie Kfz-Policen an. Finanzguru hat ohne Rest durch zwei teilbar mit welcher Vermittlung von monatlich kündbaren Strom- und Gasverträgen begonnen, später sollen Versicherungen nachsteigen. Im Rahmen Finanzblick befindet sich ein Tool fürs Vertragsmanagement laut Geschäftsführer Peter Glowick in Planung.

Eine individuelle Unterstützung können solche Apps andererseits noch nicht ersetzen. Zu diesem Ergebnis kam kürzlich „Finanztest“ nachher einer Untersuchung von Versicherungsmakler-Apps. Ebenso sie filtern aufwärts Stützpunkt welcher Kontoumsätze Verträge raus und zeugen dann Änderungsvorschläge. Die besten wurden ohne Rest durch zwei teilbar mal mit „befriedigend“ bewertet. Dasjenige Resümee welcher Tester: „Technisch läuft es meist gut, doch zusammen mit welcher Unterstützung schwächeln die Gesamtheit.“

Vertragsvermittlung ist z. Hd. die Finanz-App-Lieferant eine wichtige Einnahmequelle, denn die Apps selbst sind vornehmlich kostenlos. Wenn die Betreiber zusammenführen Vertrag an den Nutzer vermitteln, bekommen sie dazu vom Vertragsanbieter eine Verpflegungssatz. Gegen den Verdächtigung, dass sie gleichfalls die Kontodaten welcher Kunden zu Geld zeugen, non… sie sie an andere Unternehmen weitergeben, wehren sich die Lieferant jedoch allesamt.

„Niemand außer dem Kunden selbst hat Zugriff aufwärts seine Bankdaten“, sagt Michel von Finanzguru. „Kontodaten werden niemals und unter keinen Umständen mit Drittparteien geteilt“, sagt Fynn Kreuz, Chief Vermarktung Officer von Numbrs. Homolog äußert sich gleichfalls Finanzblick, und Outbank verweist darauf, dass die Konto- und Finanzdaten verschlüsselt aufwärts dem Endgerät des Nutzers liegen und dasjenige Unternehmen keinen Zugriff darauf habe.

Datenschutz im Schwerpunkt

Gesetzlich ist mit welcher Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) lichtvoll geregelt, welcher Datenzugriff erlaubt ist. Michael Kaiser, Leiter des Referats Kreditwirtschaft beim Hessischen Datenschutzbeauftragten, erklärt: „Sie die Erlaubnis haben nur mit Zustimmung des Kontoinhabers aufwärts personenbezogene Information zupacken und sie nur in dem Umfang nutzen, wie dies z. Hd. die Erbringung welcher Dienste unbedingt erforderlich ist.“ Je umfangreicher die Leistungen welcher Dienste, umso mehr Information dürften in welcher Regel gleichfalls verarbeitet werden.

Von den Datenschutzbehörden welcher Länder werde dies überwacht. „Wir können nicht ausstoßen, dass es zu Verstößen kommt, andererseits uns liegen bisher keine Beschwerden zu solchen Anbietern vor“, so Kaiser. Homolog äußerte sich gegensätzlich dem Handelsblatt gleichfalls Michael Will, Staatsoberhaupt des Bayerischen Landesamts z. Hd. Datenschutzaufsicht: Soweit prominent, verarbeiten die Dienste Information nur mit Einwilligung welcher Nutzer.

Unbequem betrachtet Datenschützer Kaiser den Pfand von sogenannten Tracking Tools. Solche stammen zum Teil von Google und herhalten welcher Resümee des Nutzerverhaltens in Apps und aufwärts Internetseiten. „Solche Tools sind z. Hd. die Nutzung welcher Angebote nicht erforderlich, somit zu tun sein die Lieferant zwingend eine Einwilligung welcher Nutzer einholen“, so Kaiser. Noch sei welcher Umgang mit solchen Tools aufsichtsrechtlich andererseits nicht unter dem Strich geklärt. Die App-Lieferant fordern dazu entweder einfach die Zustimmung welcher Nutzer oder offenstehen in welcher App die Möglichkeit, die Resümee auszuschalten.

Im internationalen Vergleich gelten deutsche Verbraucher wie selten zurückhaltend, wenn es um die Preisgabe ihrer persönlichen Information geht. So zeigte eine Studie des Analysehauses IDC im vergangenen Jahr, dass zwar zwei Drittel welcher Deutschen zur Hand sind, ihre Information z. Hd. eine bessere Betrugsbekämpfung preiszugeben, andererseits nur 40 v. H. würden dasjenige tun, um bessere Preise von ihrer Sitzbank zu bekommen.

An Angeboten basierend aufwärts ihrem Standort und ihren Umsätzen waren nur 31 v. H. welcher Befragten wissensdurstig. In Italien, Dänemark und Grande Nation lag die Stand-By zum Teil offensichtlich höher. „Vor dem Hintergrund großer Datenskandale wächst zusammen mit den Kunden dasjenige Vergegenwärtigung dazu, wie wertvoll ihre Information z. Hd. Unternehmen sein können“, sagt Studienautor Tom Zn.

Letztlich zu tun sein Verbraucher stets individuell entscheiden, wie viel Information sie preisgeben wollen. „Verbrauchern sollte jedoch lichtvoll sein, dass ihnen niemand irgendwas schenkt“, sagt Schuldnerberaterin Lechner. „Wenn Unternehmen Tipps zu einem Vertragswechsel schenken, zeugen sie dasjenige nicht aus Nettigkeit, sondern weil sie Geld dazu bekommen“, sagt sie.

Ob nun mit oder ohne App – um langfristig von welcher Finanzübersicht zu profitieren, sollte man beobachten, rät Hintze: „Man sollte es verwandt halten wie mit dem Zähneputzen und dem Zahnarzt: Die Einnahmen und Ausgaben laufend im Blick behalten und ein Mal im Jahr zusammenführen Check-up zeugen.“ Hiermit könne man sich gleichfalls seine Verträge näher besuchen.

Mehr: Haftpflicht und Co. – Welche Versicherungen Sie wirklich brauchen.

— to www.handelsblatt.com

Join The Discussion

Compare listings

Compare